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120 Jahre Frewillige Feuerwehr Uderns - das Video!

1897

Laut Stammbuch haben sich am 1. August 1897 70 Männer aus Uderns für den Dienst am Nächsten bereit erklärt. Als Initiatoren für die Gründung gehen hervor: VSD Karl Widmann als Kommandant und Schriftführer. Johann Pungg als Stellver­treter, Johann Keiler als Kassler, Heinrich Hell als Zeugwart und Spritzenmeister, David Ebster als Obmann der Steiger. Bartlmä Baumann als Schlauchobmann und Felix Abendstein als Obmann der Ordnungsmannschaft.

Auszug aus dem Uderner Dorfbuch:

Am 1. August 1897 fand im Schulgebäude von Uderns auf Veranlassung des Lehrers Karl Widmann die Gründungsversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Uderns statt. Es nahmen damals der Delegierte des Feuerwehrbezirksverbandes Schwaz, der Gemeindeausschuss von Uderns und 60 zum Beitritt gewillte Uderner teil. Einstimmig wurde die Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr beschlossen und folgender Vorstand gewählt:

Kommandant:   Karl Widmann, Lehrer
Stellvertreter:   Johann Pungg, Tischler in Finsing
Schriftführer:   Karl Widmann, Lehrer
Kassier:   Johann Keiler, Bauer in Uderns
Zeugwart:   Heinrich Hell, Schmied in Finsing

Auszugsweise entnommen aus dem Uderner Dorfbuch >>
Quellangabe: Ortschroniken Nr. 43, herausgegeben vom Tiroler Landesarchiv
Schriftleitung: Landesarchivdirektor ao. Univ.-Prof. Hofrat Dr. Fridolin Dörrer
Für den Inhalt verantwortlich: Dr. Heinz Moser, 6020 Innsbruck, Herrengasse 1

Gründungsprotokoll

1899

Erste Vollversammlung am 7. Mai beim Pachmairwirt. Auf ein ansehnliches Inven­tar wird hingewiesen, welches durch eine Sammlung zustande kam. Die An­schaffung einer Leiter mit Wagen in Auftrag gegeben. Die Anschaffung einer neuen Spritze wird erwähnt. Jährlich einen Feuerwehrball abzuhalten wurde be­schlossen. Schwierigkeiten gab es mit der Gemeindevorstehung, da laut Para­graph 10 die Gemeinde verpflichtet sei, für den Vorspann mit Pferden zu sorgen.

1900

An die Gemeinde wurde ein schriftliches Ansuchen gerichtet, ein entsprechendes Spritzenhaus herzustellen, welches von der Gemeindevorstehung befürwortet wurde. Für die Platzwahl werde eine Abstimmung durchgeführt, wo man sich für das Nordende des Dorfes entschied. Am 1. Mai wurde beschlossen, St. Florian kirchlich zu feiern, am 7. September hatte die junge Feuerwehr die Feuertaufe zu bestehen. Brand des Gartnerhauses mit Stall.

1901

Der 15. Bezirksfeuerwehrtag wurde mit folgendem Programm in Uderns abgehal­ten: 10 Uhr Versammlung der Feuerwehrkameraden aus dem Zillertal beim Gasthof Erzherzog Johann. Begrüßung und Frühschoppen. 10.52 Uhr Empfang der ankommenden Feuerwehrkameraden am Bahnhof mit Musikkapelle und Einbe­gleitung zum Festlokal beim Pachmair. 11 Uhr Delegiertensitzung mit anschließen­dem Mittagessen und um 14 Uhr Schauübung der Ortsfeuerwehr.

1902

Da die Feuerwehr bei der Fa. Graßmayr in Innsbruck eine Schuld von 1100 Kronen zu begleichen hatte. wurden Gesuche um Geldunterstützungen gerichtet an die K.K. Hoheiten Erzherzog Franz Ferdinand von Österreich, an Erzherzog Franz Salvador und an Herrn Nissl, Brauereibesitzer in Innsbruck-Büchsenhausen, von welchem 100 Kronen zugewendet wurden.

Die übrigen Gesuche blieben erfolglos. Am 21. August musste sich der gesamte Ausschuss wegen Übertretung des Paragraphen 12 des Ges. vom 15.11.1867 N­134 Regierungsblatt, das war die Nichtanmeldung der Vereinsfunktionäre bei Ge­richt verantworten, wobei der Kdt. Karl Widmann mit einer Geldstrafe von 5 Kronen oder 24 Stunden Arrest verurteilt wurde. Bei der Berufungsverhandlung am 29. September beim K.K. Kreisgericht in Innsbruck wurden noch dazu die übrigen Ausschussmitglieder zu je 1 Krone Geldstrafe verurteilt. Daraufhin legte der gesamte Ausschuss seine Funktionen zurück. Auf Ersuchen der Gemeinde­vertretung und Übernahme der Geldstrafe durch die Gemeinde hat der Ausschuss der Feuerwehr seine Arbeit wieder aufgenommen.

1903

Zum Neujahr 1903 erhielt die Feuerwehr zur Tilgung ihrer Schuld bei der Fa. Graßmayr von Hw. Herrn Pfarrer Karl Mair ein Geschenk von 130 Kronen.

1904

Dass schon der erste Kommandant mit der Teilnahme an Übungen zu kämpfen hatte, geht aus dem Protokoll vom 18.1. hervor, wo von der Vollversammlung beschlossen wurde, dass Mitglieder, welche sich bei Übungen wohl als Zuschauer einfinden, trotz Aufforderung sich aber nicht aktiv beteiligen, aus der Liste der Mitglieder zu streichen.

1906

Einsatz in Helfenstein am 12. Juni, bei welchem 2 Häuser den Flammen zum Opfer fielen.

1907

Brand in Finsing am 2 Mai. Das Haus des Peter Kauter (Weber) wurde ein Raub der Flammen. Während des 10jährigen Bestandes der F.F. sind 110 Mitglieder eingetreten, davon 11 gestorben, im Laufe der Jahre sind 15 wieder ausgetre­ten, so war der Mitgliederstand beim 10-jähr. bestehen 84 Mann. Für Anschaffungen von Geräten wurden in diesen 10 Jahren 4365 Kr. 96 h. ausgegeben.

1909

Zu Bränden wurde ausgerückt am 5. August nach Zell a. Ziller, am 27. August nach Pankrazberg und am 5. Oktober nach Fügen. Wegen der zur Zeit finanziellen Schwierigkeiten wurde seine Majestät der Kaiser schriftlich um eine Unter­stützung gebeten.

1910

Zu einem Brand wurde nach Schlitters ausgerückt. Von seiner Majestät sind 100 Kr. und vom Landesfeuerwehrfonds 230 Kr. eingelangt. Das laufend abge­haltene Bestkegelscheiben beim Metzgerwirt war eine der besten Einnahme­quellen. Johann Schmid und Franz Daigl verzichten auf die von der Gemeinde­vorstehung am 23. 12. 1906 beschlossene Vorspannsvergütung zugunsten der Feuerwehrkasse. Die Mitgliedsbeiträge für die Unterstützungskasse wurden von der Gemeinde übernommen.

1911

Löschinspektor Unterer von Fügen spendiert der Musikkapelle ein Bassflügel­horn.

1912

Kommandant Karl Widmann ist nicht mehr zu bewegen, die Kommandantenstelle nochmals zu übernehmen. Bei einer außerordentlichen Vollversammlung am 28.4. wurde dann Josef Abendstein zum Kommandanten. Johann Schmid zum Stellvertreter, Daigl Franz zum Kassier, Hell Friedrich zum Schriftführer, Rudolf Sand­bohler zum Zeugwart und Raimund Gasse zum Hornisten gewählt. Am 29. Mai wurde Gründer VSD Karl Widmann für seine Verdienste zum Ehrenhauptmann ernannt.

1913

Brand in Stumm (Ahrnbach)

1914

Brand in Schlitters. Indem der 1912 zum Kommandanten gewählte Josef Abend­stein in den Krieg ziehen musste, war wiederum eine Neuwahl notwendig, bei welcher Simon Moser zum Kommandanten und Schriftführer, Josef Rainer zum Kassier gewählt wurde.

1915

Ausrücken zu Bränden in Kaltenbach und Stumm.

1916

David Ebster wird einstimmig zum Kdt.-Stellvertreter gewählt. Die allgemeinen Wah­len wurden bis nach dem Krieg verschoben.

1917

20-jähriger Bestand der Feuerwehr. Der Mitgliedsstand war 94 Mann. davon kämpften 45 für Gott, Kaiser und Vaterland.

1918

Brand in Haselbach

1919

Von 42 Mann wurde 2 Wochen Volkswehrdienst geleistet.

1922

Simon Moser legt das Amt des Kommandanten nach 8-jähriger Tätigkeit zurück. Zu seinem Nachfolger wurde Karl Hauser gewählt. Johann Larch wurde zum Steigerobmann bestimmt und über die Anschaffung einer Schubleiter wurde beraten.

1923

Einsatz beim Diererwirt. Heuselbstentzündung wurde vermutet. Bei einer Spen­denaktion wurden 325.200 Kronen und 30 lt Schnaps gespendet.

1924

Das Gaufest mit Glückstopf und Versteigerungen war ein großer finanzieller Erfolg. Die ersehnte Schubleiter sowie 250 m Hanf Schläuche, 4 Haspeln und ein Strahlrohr konnten aus dem Reingewinn angeschafft werden.

Kdt. Karl Hauser dankt Ehrenhauptmann Karl Widmann und seinen Mitarbeitern für ihre vor 25 Jahren gesetzte Tat zum Wohl des Nächsten.

1925

Erste Dekorierung für 25 Jahre treue Dienstleistung. 1. Sept. Brand in Fügen. 2 Objekte fielen den Flammen zum Opfer.

1926

Wiederum Großbrand in Fügen beim Leinöhler.

1928

Brände in Fügen und Niederhart. Der Ankauf einer Motorspritze wurde in Erwägung gezogen, wozu zur Beschaffung der finanziellen Mittel eine Sammlung nach Amerika eingeleitet wurde. Da aber nur von Oberleitner Maria 30 Dollar und von Adelheid von Bülov (Dierer Adelheid) 25 Schilling einlangten. musste der Motor­spritzenankauf wieder aufgeschoben werden.

1929

Brand In Stumm, und am 8. September beim Dollnberg in Haselbach. Als Ehren­gäste zur Generalversammlung erschienen Löschinspektor Dr. Karl Flora, Bezirks­vertreter Franz Höllwarth und Bürgermeister Hans Mair, welche eine Dekorierung vornahmen.

1930

Der Motorspritzenkauf wurde wieder aufgeworfen, musste aber wegen Meinungs­verschiedenheit wieder zurückgestellt werden.

1931

Auf Initiative des Kommandanten Karl Hauser wurde ein Wiesenfest, eine Christ­baumfeier und eine Sammlung durchgeführt. Aus dem Reingewinn konnte eine Motorspritze mit Wagen gekauft und im Herbst von Pfarrer Karl Mair eingeweiht werden. Brand in Fügen am 2. März (Gartenhaus mit Stall) und am 30. März in Hart.

1932

Brand in Bruck und Einsatz bei Hochwasser (Finsingbach). Ein Maskenumzug wurde veranstaltet, dessen Reingewinn zur Ratentilgung bei der Brandschaden­versicherung verwendet wurde.

1933

Brände in Kaltenbach und Fügen. Nachtdienst zur Sicherung der Gemeinde wurde eingeteilt. Zur Alarmierung wurden Radfahrer bestellt. Mit den Nachbar­feuerwehren Kapfing, Fügen, Hart und Schlitters wurde eine gemeinsame Übung durchgeführt.

1934

Die Herbstübung gemeinsam mit Kapfing in der Ed wurde von Löschinspektor Dr. Flora inspiziert. Kdt -Stellvertr. David Ebster legt sein Amt wegen Kränklichkeit und vorgeschrittenen Alters zurück. Kdt. Karl Hauser dankt David Ebster für seine 37jährige Tätigkeit als Stellvertreter und Steigerobmann. Zu seinem Nachfolger wurde Johann Eberharter gewählt.

1935

Alarmierung wegen einer Brandvermutung beim Platzlstall. David Ebster wurden die Ehrenmitgliedsklappen überreicht mit dem aufrichtigen Wunsch, selbe noch lange in voller Frische tragen zu können.

1937

Vierzigjähriger Bestand der Feuerwehr. Von den 70 bei der Gründung beigetrete­nen Kameraden sind 31 schon verstorben, derer besonders gedacht wurde. Aus Anlaß des 40jährigen Bestandes wurde eine Gemeinschaftsübung geplant und durchgeführt mit Ried. Kapfing, Fügen und Hart. Einsatz beim Feieter (Kamin­brand).

1938

Eine Abordnung nimmt teil an der Gerätehausweihe in Ried.

1939

Aus Veranlassung des Bezirksverbandes Umstellung auf die Reichskupplung. Gratulation und Dank des Kommandanten an Josef Rainer (Gass Seppl) für seine 25jährige Tätigkeit als Kassier.

1940

Nach Fertigstellung der Hochdruckwasserleiltung konnten Hydranten in Betrieb gesetzt werden. Hydrantenwarte wurden nach Ortsteilen bestimmt. Durch die Änderung der politischen Verhältnisse wurde laut Reichsgesetz die Feuerwehr als Ortspolizei eingegliedert. Somit untersteht die Feuerwehr der Gemeinde. Das In­ventar wurde vom Kommandanten der Gemeinde übergeben.

1941

Erstmals wurden Kurse besucht in Innsbruck und Jenbach. Teilnahmen von Ab­ordnungen an der Beerdigung von Josef Siegmund in Fügen und des Wehr­führers Josef Empl in Kaltenbach. Laut neuer Feuerwehrordnung gehören Mit­glieder nur noch bis zum 60. Lebensjahr dem Aktivstand an. Jedoch appellierte der Kommandant auch an jene über 60 Jahre, sich nicht pensioniert zu fühlen, gerade in einer Zeit, wo ja alle jungen Kameraden in den Krieg ziehen mußten.

1942

Brand in Pankrazberg. Ehrenhauptmann und Gründer der Freiw. Feuerwehr Uderns VSD Karl Widmenn verstorben. An alle eingerückten Kameraden wurden jährlich Weihnachtspakete an die Front versandt.

1943

Streifendienst wurde eingeteilt und durchgeführt. Von Kreisführer Leibelseder aus Ried wurden Auskünfte erteilt über Bestimmungen der neuen Feuerwehr­ordnung betreffs Strafverfahren bei Nichteinhaltung von Befehlen bei Einsätzen, Übungen usw. Von jedem Mitglied mußte diese Verordnung mit Unterschrift bestätigt werden.

Nicht genug mit den Wirren des Krieges wurde Uderns. besonders der Ortsteil Finsing in den Jahren 1943-1947 durch Unwetter vom Finsingbach überflutet und vermurt. Zu Aufräumungsarbeiten und Brückenbau waren Pioniere der Deutschen Wehrmacht eingesetzt.

1944

Streifendienst wurde wieder durchgeführt. Ein Appell unter Leitung des Unter­kreiswehrführers Leibetseder wurde abgehalten. Auf das genaue Eilhalten der Verdunklungsvorschriften wurde verwiesen Während der Versetzung des Wehrführers bei der Flugwache übernahm Stellvertreter Ebster Michael die Leitung der Feuerwehr.

1945

Brände in Kaltenbach durch Fliegerangriffe. Ein Haus und 2 Ställesindden Brand­bomben zum Opfer gefallen. Verhalten und Maßnahmen bei Fliegerangriffen erläuterte Unterkreiswehrführer Leibetseder, welcher gleichzeitig der Feuerwehr Uderns für ihren mustergiltigen Einsatz in Kaltenbach dankte.

1946

Brände in Finsing (Gefangenenbaracke und Larchsäge). Kassier Josef Rainer legt sein Amt wegen vorgescirittenen Alters zurück. Der Kommandant dankt Josef Rainer für seine 32jährigs Tätigkeit. Hans Hell wurde zum Nachfolger gewählt. Kommandant Karl Hauser ersucht die Gemeinde wegen Neubau eines Geräte­hauses. Wasserwart Frau Keiler, welcher auch die Hydranten betreut, gibt Aufklärung über deren Handhabung.

1947

Einführung des Gruppensystems und Einteilung der Mannschaft. Zwei Mitglieder besuchen den Gruppenkommandanten-Kurs in Judenstein. Aus Anlaß des 50 -jäh­rigen Bestehens gab Kommandant Karl Hauser einen Bericht über das Zustande­kommen der Wehr, mit welchen Schwierigkeiten Ehrenhauptmann VSD Karl Widmann und seine Getreuen zu kämpfen hatten.

Bürgermeister Hans Hell überreicht dem Kommandanten Karl Hauser für seine 25jährige Tätigkeit als Kommandant ein Ehrendiplom und sprach den Dank der Gemeinde aus. Kommandant-Stellvertreter Michael Ebster gratulierte und dankte seitens der Feuerwehr. Bez.-Kommandant Dipl.-Ing. Anton Orgler und Bez.-Inspek­tor Weinold brachten in anerkennenden Worten den Dank des Bezirkes zum Ausdruck. Die Feier wurde von der Musikkapelle umrahmt.

1948

Die Übungstätigkeit wird durch die Gruppeneinteilung bedeutend besser. Der Vor­spann wird nur noch vorsichtshalber eingeteilt, da nun zwei im Dorf (Kinigadner und Steinlechner) ein Auto besitzen und sich für das Ausfahren mit Geräten bereiterklärt haben.

1949

Eine Alarmsirene wurde montiert, auf Wassersparen wurde immer wieder hinge­wiesen, da ansonsten die Hydranten bei einem Brand umsonst sind. Das Jauchen­grubenfüllen mit Wasser aus der Gemeinde-Wasserleitung wird strengstens ver­boten. Der Kommandant entbindet sich jeder Verantwortung auf diesem Gebiet. Brände in Stumm, Fügen und Fügenberg.

1950

Ehrenmitglied David Ebster verstorben. Für 30-jähr. Tätigkeit als Schriftführer wur­de Rudolf Sandbichler unter Mitwirkung der Musikkapelle zum Ehrenmitglied er­nannt. Ein Maskenumzug sowie ein Zeltenwatten, durch das ein schöner Rein­gewinn erzielt wurde, wurde zugunsten der Feuerwehr veranstaltet.

1951

Brand am Kupfnerberg (Bandling). Bez.-Kommandant Greiderer, Schwaz, verstor­ben. Gemeinschaftsübung in Kapfing. Ankauf einer zweiten Motorspritze von der Fa. Kogler in Brixlegg um 9.400.— Schilling. Finanzierung: S 4.000.— Feuerwehr. 2.800.— Gemeinde, 2.600.— Sub.

1952

Waldbrand in Hinterberg sowie Strohtristenbrand beim Wöscher. Anwesend bei der Vollversammlung Bezirkshauptmann Dr. Lauer, der gesamte Bezirksausschuß sowie die Kommandanten der Nachbarfeuerwehren. Grund der Anwesenheit war die Medaillenverleihung für 25, 40 und 50 Jahre Dienst am Nächsten und zur besonderen Überraschung des Kommandanten Karl Hausers eine Ernennung zum Ehrenbürger der Gemeinte Udems. Seitens der Feuerwehr wurde Kommandant Karl Hauser für seine 30-jährige Tätigkeit als Kommandant zum Ehrenmitglied ernannt.

Ehrenmitglied Karl Hauser

1953

Brände in Kleinboden. Pankrazberg, Haselbach und Großbrand durch Heuselbstentzündung beim Gartner in Uderns. Bezirksverbandstag in Uderns mit Schauübung und Lob des Landesfeuerwehrkommandanten. Anschaffung eines Anhängers zum Preis von S 5.000.—. Kommandant Karl Hauser wird zum Abschnittskommandanten des unteren Zillertales gewählt. Ehrenmitglied und großer Förderer, Geistlicher Rat Pfarrer Karl Max, am 5. Juli verstorben.

1954

Alarmierung zu Bränden in Fügen und Fügenberg und zu Lawinenunglücken — Santerbichl und Schellenberg. Durch eine großzügige Spende von Prof. Friedrich Hell konnte eine komplette Gruppe mit Overalls eingekleidet werden. Ehemaliger Kommandant Josef Abendstein sowie langjähriger Kommandant-Stellvertreter Ebster Michael verstorben. Ebster Hans wurde als Kommandant-Stellvertreter gewählt.

1955

Brand in Aschau und Einsatz bei Hochwasser in Ried. Ehrung des Kameraden Hermann Schweinberger zum 90. Geburtstag.

1956

Hochwasser in Haselbach. Zillerdammbruch unterhalb Ried. Die gesamte Uderner Wiese war unter Wasser. Straße und Bahn auf einer Strecke von 3 km war nicht mehr befahrbar.

Schriftführer Rudolf Sandbichler legt sein Amt nach 34-jähriger Tätigkeit zurück. Als Nachfolger wurde Georg Rainer gewählt. Man berät über den Kauf einer neuen Motorspritze. Kommandant Karl Hauser wird das Bundesverdienstkreuz 3. Stufe verliehen.

1957

Einsatz bei Hochwasser. Kommandant-Stellvertreter Ebster Hans besucht den Kommandantenkurs. Ehrenmitglieder Rudolf Sandbichler und Prof. Friedrich Hell verstorben. Das neue Gerätehaus wurde bezogen.

1958

Veranstaltung eines Skijöing zugunsten der Feuerwehr. Organisiert vom Zugs­kommandanten Hans Kinigadner, wodurch der Ankauf einer Motorspritze (VW) er­möglicht wurde.

Pumpen – und Gerätehausweihe durch Pfarrer Reider
Mannschaftsbild 1958

1960

Hochwassereinsatz beim Haselbach und Finsingbach. Trockenlöscher wurden angekauft.

1961

Die zwei alten Handspritzen wurden an die Fa. Graßmayr um 1.300.— S verkauft, dafür wurden wieder Overalls angeschafft.

1962

Brand in Finsing (Wallnerhaus) und auf der Merz (Gemeinde Stumm). Der Kommandant fordert zu mehr Übungen auf, denn dann kann nicht passieren, daß eine Pumpe bei einem Ernstfall ausfällt.

1963

Brände In Ried (Koppe), auf der Merz, Gemeinde Stumm (Maurach) und in Fügen, Silbermayr.

Karl Hauser legt nach 41-jähriger Tätigkeit seine Funktion als Kommandant wegen vorgeschrittenen Alters zurück. Ebenfalls zurückgelegt wurde die Funktion als Schriftführer von Georg Rainer. Bürgermeister Adolf Pungg sprach Worte des Dankes seitens der Gemeinde. Als Nachfolger wurden gewählt: Kommandant-Stellvertreter Ebster Hans zum Kommandanten. Georg Rainer zum Kdt.-Stell­vertreter und Häusler Anton zum Schriftführer.

1964

Ausrücken zu Hochwasser. Der Kupfnerberg erhält eine Hochdruckwasserleitung und damit Hydranten für Löschzwecke. Abschnitts- und Altkommandant Karl Hauser sprach die volle Zufriedenheit über seinen Nachfolger als Kommandanten Ebster Hans aus.

1965

Waldbrand am Kupfnerberg. Dank an Hans Hell für seine 20-jährige Tätigkeit als Kassier. Eine Gruppe nimmt am Leistungswettbewerb in Rattenberg teil und er­wirbt das bronzene Leistungsabzeichen. Der Ankauf des ersten Löschfahrzeuges, angeregt von Kdt-Stellvertr. Rainer Georg, konnte durchgeführt werden. Durch eine Sammlung, abhalten eines Waldfestes und durch Subventionen, konnte noch zum Fahrzeug eine neue Pumpe von der Fa. Rosenbauer finanziert werden. Medaillenverleihung an 18 Kameraden.

1966

Verbunden mit der Florianifeier Fahrzeug- und Motorspritzenweihe. Verleihung des Verdienstkreuzes des Landes Tirol an Abschnitts- und Altkommandant Karl Hauser.

1967

Brand am Riedberg (Moslbauer), Garagenbrand (Pachmair), gefährlicher Kamin­brand (Standlbauer) und Einsatz bei Hochwasser in Haselbach. 70-jähriges Grün­dungsjubiläum mit Medaillenverleihung. Überblick des Kommandanten von der Gründung bis zum heutigen Tag. Besonderer Dank an Hydranten- und Wasser­wart Franz Keiler seitens der Gemeinde und Feuerwehr.

1968

Hochwasser beim Ristbachl. Mängel, fehlende Ausrüstung für solche Einsätze. Dank dem scheidenden Gerätewart Ernst Rainer, welcher diese Funktion durch 22 Jahre gewissenhaft ausführte.

1969

Brand in Ried (Facherhäusl), Anschaffung von Katastrophengeräten. Goldene Hochzeit unseres Mitgliedes Johann Höllwarth. Überreichung eines Ehrendiploms an den in den Ruhestand getretenen Zeugwart Ernst Rainer.

1970

Beim Leistungswettbewerb in Landeck erwarb eine Gruppe das Leistungsabzeichen in Silber und Bronze. Angelobung von 10 Jungmännern bei der Florianifeier. Altkommandant und Ehrenmitglied Karl Hauser, sowie Ehrenmitglied und letztes Gründungsmitglied Franz Daigl gestorben.

1971

Brand in Fügen (Koffer). Anschaffung eines Heuwehrgerätes gemeinsam mit den Gemeinden Ried, Kaltenbach, Stumm und Aschau, stationiert in Kaltenbach. Anschaffung von drei Funkgeräten. Verleihung des Bundesverdienstkreuzes 3. Stufe an Kommandant Ebster Hans. Kassier Hell Hans wird für seine 26-jährige gewissenhafte Tätigkeit zum Ehrenmitglied ernannt.

1972

Brand in Hart. Gefährliche Explosion durch Gas beim Metzgerwirt. Anschaffung von 3 Atemschutzgeräten DA 56/1600.

1973

Großbrand beim Standlbauer durch Heuselbstentzündung. Brand in Kaltenbach (Poststall). Langjähriger Gerätewart Ernst Rainer gestorben. Dank des Bürger­meisters Wildauer Franz an den Kommandanten Ebster Hans für 10-jährige Tätigkeit.

1974

Brand im Gasthaus Erzherzog Johann (Badezimmer). Hochwassereinsatz beim Ristbachl. Anschaffung eines Notstromaggregates mit 2 Fluter. Der Ausschuß kam zur einstimmigen Auffassung über die Notwendigkeit der Anschaffung eines 2. neuen Löschfahrzeuges.

1975

Kommandant Ebster Hans legt nach 12-jähriger Tätigkeit seine Funktion zurück. Kommandant-Stellvertreter Rainer Georg sowie Kassier Hell Hans scheiden we­gen Einreichung der Altersgrenze aus dem Aktivstand aus. Dank des Bürger­meisters Wildauer seitens der Gemeinde sowie Dank des Bezirkes durch Bezirks­inspektor Brunner für ihre langjährige Tätigkeit.

Zu Nachfolgern wurden gewählt: Hans Abendstein als Kommandant, Pungg Franz als Kommandant-Stellvertreter und Hanser Alois als Kassier.

1976

Brand Kleinboden (Schneiderhäusstall), in Stumm (Lindenwirtstall), in Fügenberg (Stürzerstall). Zweimal Hochwasser beim Haselbach. Anschaffung eines 2. neuen Löschfahrzeuges Type Ford 0510. sowie einer Lautsprecheranlage. Fahrzeug­weihe durch Pfarrer Dr. Josef Wolsegger mit Medaillenverleihung an 22 Kamera­den. Altbürgermeister Adolf Pungg sowie Altkdt.-Stellvertreter Rainer Georg wur­den zu Ehrenmitgliedern ernannt. Verleihung des Feuerwehrverdienstkreuzes in Bronze des Landes Tirol an Schriftführer Häusler Anton. Ernennung zum Oberbrandmeister der Gruppenkommandanten Harm Alois, Hörhager Hans, Elbl Fritz und Zisterer Josef durch den Bez -Kommandanten Rudolf Erter. Gründung einer Jugendgruppe. Beerdigung unseres langjährigen Alt-Landes- und Bezirks­kommandanten Dipl.-Ing. Anton Orgler in Vomp.

1977

Brand in Bruck am Ziller (Demlbauer). Erste-Hilfe Vollkurs wurde von 58 Personen besucht und abgeschlossen. Anschaffung eines Rüstfahrzeuges (Type Toyota).

15. April – Brand einer von Kindern erbauten Hütte oberhalb vom Platzlstall

10. Juli – Stallbrand am Emberg in Kaltenbach

23. Juli – Befreiung von zwei eingeklemmten Personen bei einem Autounfall

25. Juli – Löschen von Öl und Autoreifen am alten Müllplatz

31. Juli – Alarm wegen Hochwasser am Finsingbach

08. August – Brand des Angerer Stalls in Niederhart

23. Dezember Brand beim Buchbinder in Kapfing

Sechs Heumessungen müssen durchgeführt werden.

1978

Langjähriges Mitglied Alois Haun feiert das seltene Fest der goldenen Hochzeit.

26. Jänner – Brand im Heizraum bei „Bleikner“ – Einsatz mit Atemschutz

02. März – Öleinsatz beim Hotel Pachmair im Heizraum

10. März – Jubiläumsvollversammlung, 80 Jahre FF-Uderns. Bei der Neuwahl wird Kommandant Hans Abendstein mit seinem Ausschuß wiedergewählt.

30 März – Autobrand am Pankrazberg – Einsatz ist nicht mehr notwendig

07. Mai – Brand eines Heuschuppens beim „Bleikner“

10. Juni – Brand der Grillbude am Festplatz

19. Juni – Rasenbrand beim Giessenbach

26. Juli – Rasenbrand auf der „Uderner Wies“

Zwei Heuwehreinsätze sind notwendig. Vom 21. bis 23. Juli findet die 80-Jahr-Feier der FF-Uderns mit der Einweihung des neuen Rüstfahrzeuges und mit einem großen Zeltfest statt. Die alte „DKW-Pumpe“ wird um den Schrottpreis verkauft.

1979

Der Ankauf einer neuen Pumpe, Rosenbauer RK 40 wird beschlossen. Es wird geplant für Uderns ein eigenes Heuwehrgerät anzuschaffen.

04. Mai – Dachbodenbrand bei Georg Geisler in Kapfing

24. Mai – Zimmerbrand bei Manfred Gutsche in Kohlstatt

15. Oktober – Brand beim Lechenbauer am Fügenberg

15. November – Stallbrand beim Weber in Hart

25. Dezember – Vermißtensuche in Hochfügen

Vier mal wird die Feuerwehr zum Absaugen von Heustöcken gerufen. Am 9. Dezember wird die Feuerwehr zum Verteilen von Urlaubsgästen (zu ihren Vermietern) eingesetzt.

1980

Anschaffung eines Heuwehrgerätes, dreier Hitzeschutzanzüge und einer Schaum­ausrüstung.

7. März – Heckenbrand am Pankrazberg

8. März – Rasenbrand am Ziller und am gleichen Tag Küchenbrand bei Rehrl

04. Mai – Florianifeier mit Einweihung der neuen Motorspritze und des Heuwehrgerätes.

07. September – Autounfall – Einsatz des Notstromaggregates

10. September – Gasausbruch in Haselbach und Stallbrand in Schlitters

1981

09. Februar – Brand des Spieljoch Gasthauses — Einsatz mit zwei Gruppen

13. März – Suchaktion am Ziller

23.März – Stallbrand beim „Einödhof“ in der Merz in Stumm

28.März – Vermisstensuche am Pankrazberg

25.Juni – Brand bei „Mühleben“ in Stumm — Merz

20.August – Autounfall beim Dorfbrunnen in Uderns

24.Oktober – Abschnittsübung des Abschnittes Fügen am Kupfnerberg

Über den Standort für ein neues Gerätehaus werden erste Überlegungen angestellt. Eine zweite Sirene zur Verbesserung der Alarmierung wird am Schulhaus montiert. Der Austausch des alten FK 1000 gegen ein neues Ford Löschfahrzeug wird vom Ausschuß einstimmig beschlossen und das Fahrzeug bei der Firma Told bestellt. Die Finanzierung erfolgt zum größten Teil aus der Kameradschaftskasse. Teilnahme einer Gruppe am Bezirksnaßbewerb in Buch. Die Anschaffung einer Feuerwehrfahne wird beschlossen. Die Finanzierung wird mit Hilfe einer Sammlung ermöglicht. Gründung einer „Erste Hilfe Staffel“ in der Feuerwehr.

1982

16.Mai – Florianifeier mit Einweihung des neuen Ford KLF und der neuen Feuerwehrfahne. Kommandant Hans Abendstein wird mit dem Verdienstkreuz des Bundesfeuerwehrverbandes ausgezeichnet.

31.Mai – Personensuche und Bergung aus dem Ziller

11.August – Fernseher-Explosion im Standlhof

10.Dezember – Brand beim Schmalzerhof in Fügenberg.

Das Heuwehrgerät muss vier Mal eingesetzt werden

1983

07. Jänner – Vollversammlung mit Neuwahl des Ausschusses. Franz Pungg legt sein Amt als Kommandantstellvertreter aus beruflichen Gründen zurück. Hans Abendstein wird wieder zum Kommandanten, Anton Häusler zum Schriftführer, Alois Hanser zum Kassier und Josef Zisterer zum neuen Stellvertreter gewählt. Eine neue Jugendgruppe unter der Leitung von Ernst Raffeiner wird gegründet.

17. Jänner – Bergung eines Urlaubsgastes auf der Rodelbahn

25. Jänner – Zimmerbrand bei Gral Zisterer in Kleinboden

11.März – Waldbrand südlich der Kohlstatt.

20.April – Brand beim „Luamtalbauer“ in Fügen

19. Mai – Brand am Bruckerberg

24. Juni – Überschwemmung bei der Binder Säge in Fügen

02. Juli  – Teilnahme der Jugendgruppe am Landesjugendwettbewerb in Mayrhofen

30. August – Brand beim Kampflbauer in Gagering

3. September  – Brand im E-Werk in Kleinboden

13. November – Brand einer Wochenendhütte am Hartberg

19. November Brand in der Rezeption des Hotel Pachmair

Hans Abendstein wird zum Abschnittskommandanten des Abschnittes Zillertal I gewählt.

Der Sonderschule Uderns wird anläßlich der 1050-Jahr-Feier eine Spende aus der Kameradschaftskasse in der Höhe von öS 10.000,- überreicht.

1984

Mit der Planung des neuen Feuerwehrhauses wird begonnen. Der Gemeinde wird ein Plan mit der Bitte um Berücksichtigung im Haushaltsplan für 1985 übergeben. Eine Heusonde wird angeschafft.

12. Mai – Küchenbrand bei Adolf Hell, Kapfing

14. Oktober – Großbrand der Binder Säge in Fügen

24. Dezember – Brand des Wirtschaftsgebäudes „Grüner Baum“ in Ried

31. März – Wissenstest der Jugendgruppen in der Kaserne in Schwaz wobei die Wissenstestabzeichen in Silber und Bronze erreicht werden.

07. Juli – Landesjugendfeuerwehrwettbewerb in Jenbach. Teilnahme mit zwei Jugendgruppen wobei eine Gruppe das Lei­stungsabzeichen in Silber und die zweite das Leistungsabzeichen in Bronze erringt.

Drei Böschungsbrände an der Zillertalbahn werden gelöscht.

Die Absaugung von zwei Heustöcken mit dem Heuwehrgerät ist erforderlich. Anschaffung eines Faltbehälters für 3.000 Liter Wasser.

1985

9. Februar – Wasser ableiten beim Neubau Fritzl und Keller auspumpen beim Dürerwirt

3. März  – Keller auspumpen bei Helmut Wilhelmstätter

21. Mai – Vermißtensuche im Bereich Schellenberg – Hochfügen

28.Mai – Bei Adolf Pungg, Taxi Rainer und Michael Egger mußten Keller ausgepumpt werden.

Nach Fügen mußte zum Brand beim Heacherbauern und zum Werkstättenbrand bei Anton Wetscher ausgerückt werden.

Zehn Heumessungen und zwei Absaugungen werden vorgenommen.

27. April – Wissenstest der Feuerwehrjugend an der Landesfeuerwehrschule in Innsbruck

20. Juni  – Teilnahme einer Gruppe am Bezirksfeuerwehrbewerb in Vomp

Mit dem Bau des neuen Gerätehauses wird begonnen. Für den Rohbau werden aus der Kameradschaftskasse öS 200.000,- zur Verfügung gestellt. Ein Sauerstoffbeat­mungsgerät und ein Großverbandskasten werden bei einer Bezirksaktion angekauft. Beim Jungendfeuerwehrwettbewerb in Zirl erreicht unsere Gruppe den 2. Rang.

1986

17. Jänner – Brand in Kleinboden bei Gred Zisterer

18. März – Großbrand beim Feielerhof in Uderns

26. November – Autobrand in der Finsing Siedlung

29. November – Brand am Stummerberg
Drei Kaminbrände werden registriert und drei Heuabsaugungen müssen vorgenom­men werde. Teilnahme der Jungendgruppe am Wissenstest in Mayrhofen und am Landesjugendfeuerwehrbewerb in Kufstein. Eine Atemschutz Abschnittsübung wird bei der Firma Ezeb durchgeführt. Ankauf einer Schmutzwasserpumpe der Firma Rosenbauer welche zu 50 % vom Bezirksfeuerwehrverband subventioniert wird. Aus der Kameradschaftskasse werden öS 150.000,- für den Neubau verwendet.

1987

01. Februar – Brand beim Säulingerhof am Hartberg

07. Februar – Brand beim „Stirzerbauer“ am Fügenberg

10. April – Karfreitag – Großbrand beim „Wölfler“ und „Baderer“

26. Oktober – Heustockbrand beim „Gartnerbauer“

Der Einsatz des Heuwehrgeräts ist fünf mal notwendig.

Im Jänner, zwei Wochen lang, Personentransport mit dem Rüstfahrzeug zur Seebachhütte für die Dreharbeiten der Mitterer Verfilmung „Die wilde Frau“. Auch Pfarrer Erwin Gerst wird im Winter mit dem Rüstfahrzeug zu seinen monatlichen Krankenbesuchen auf den Kupfnerberg, Ried- und Emberg gebracht. Teilnahme an der 100-Jahr Feier des Bezirksfeuerwehrverbandes in Schwaz. Die Jugendgruppe erreicht am 20. Juni beim Tiroler Landesjugendwettbewerb in Schwaz den 1. Platz in Silber und wird somit Landessieger von Tirol.

Am 4. Oktober kann die Jugendgruppe als Vertreter Tirols beim Salzburger Landesjugendbewerb antreten und in der Klasse der Landessieger den 2. Platz in Silber erkämpfen.

Am 11. Dezember findet die Vollversammlung mit Neuwahlen statt. Michael Egger wird für seine 30-jährige Tätigkeit als Obermaschinist und Anton Häusler für 25-jährige Tätigkeit als Schriftführer geehrt. Kommandant Hans Abendstein, Schriftführer Anton Häusler und Kassier Alois Hanser haben schon seit längerem erklärt, daß sie mit Ablauf dieser Periode ihre Funktionen nicht weiter ausüben möchten. So werden Josef Zisterer zum Kommandanten, Ernst Raffeiner zum Stellvertreter, Franz Hanser jun. zum Schriftführer und Alois Haun zum Kassier gewählt.

Karfreitag 1897_1
Großbrand Karfreitag 1987 beim“Wölfler“ und „Baderer“

1988

Übersiedelung mit den Fahrzeugen und der Ausrüstung in das neue Feuerwehrhaus.

03. September Backofenbrand in der Ezeb Bäckerei

12. September Brand des „Ead-Hofes“ in Kapfing

01. Oktober Brand beim „Baderer“ in Stumm

Zwei Einsätze des Heuwehrgerätes. Ein Autobrand beim Gemeindehaus muß gelöscht werden.

Das Rüstfahrzeug Toyota wird in Eigenregie repariert und umgebaut. Sehr viele Arbeiten im neuen Feuerwehrhaus werden durch Feuerwehrmitglieder unentgeltlich durchgeführt.

85. Geburtstag des Ehrenmitgliedes Johann Kinigadner

1989

25. Jänner  – Brand der Bäckerei in Stumm

08. März – Stadlbrand am Pankrazberg

Einführung eines Mitgliedsbeitrages von öS 50,-.

75. Geburtstag des Ehrenmitgliedes Adolf Pungg.

Am 25. November geht die Funkfernsteuerung der Sirenen in Betrieb. Ab sofort kann die Feuerwehr über den Notruf 122 alarmiert werden.

1990

26. Jänner  – Keller bei Siegfried Mayr und Martin Margreiter werden ausgepumpt.

08. März – Personensuche am Ziller

Das Feuerwehrjugend-Rodelrennen des Bezirkes Schwaz wird in Hochfügen von der FF-Uderns durchgeführt. Beerdigung unseres Ehrenmitgliedes Adolf Pungg.

Ein Anhänger für das Heuwehrgerät wird von der Fa. Michael Ebster gebaut.

Vier Heuwehreinsätze sind notwendig. Elfmal sind Mitglieder der Feuerwehr bei Sirenenalarm in Nachbargemeinden im Feuerwehrhaus in Bereitschaft.

1991

10. Juni – Personensuche am Ziller

16. Juni – Einweihung des neuen Gerätehauses und Ehrung von langjährigen Mitgliedern. Bürgermeister Franz Wildauer erhält für seine Verdienste um die Feuerwehr die Florianiplakette des Landesfeuerwehrverbandes Tirol.

11. September – Großbrand Hanser/Schönherr. Eine alte Frau kann durch einen Atemschutztrupp der FF-Uderns aus dem Gasthof Traube gerettet werden.

13. September Heuwehreinsatz bei „Bögler“

Erstes Asphalt-Stockschießturnier der Feuerwehr Uderns.

Die Jugendgruppe nimmt am Landesjugendwettbewerb in Kastengstatt teil.

Der Feuerwehrausschuß stellt an die Gemeinde, mit der Begründung der Notwendigkeit, das Ansuchen zum Ankauf eines Tanklöschfahrzeuges.

1992

11. September – Großbrand Hanser/Schönherr. Eine alte Frau kann durch einen Atemschutztrupp der FF-Uderns aus dem Gasthof Traube gerettet werden.

13. September Heuwehreinsatz bei „Bögler“

Erstes Asphalt-Stockschießturnier der Feuerwehr Uderns.

Die Jugendgruppe nimmt am Landesjugendwettbewerb in Kastengstatt teil.

Der Feuerwehrausschuß stellt an die Gemeinde, mit der Begründung der Notwendigkeit, das Ansuchen zum Ankauf eines Tanklöschfahrzeuges.

1993

05. Februar – Vollversammlung mit Neuwahlen. Da von den wahlberechtigten Aktiven Mitgliedern weniger als die Hälfte (von 98 gemeldeten nur 41) anwesend sind, ist die Vollversammlung nicht beschlußfähig und die Wahl kann daher nicht erfolgen.

04. März – Außerordentliche Vollversammlung bei der Kommandant Josef Zisterer, Stellvertreter Ernst Raffeiner, Schriftführer Franz Han­ser und Kassier Alois Haun wiedergewählt werden.

19. April – Personensuche am Ziller

28. Mai – Brand beim „Loithaler Bauer“ in Kapfing. Einsatz mit KLF und LF und zwei Atemschutztrupps.

14. September – Fehlalarm in Uderns wegen Heugebläse beim „Wölfler“.

Ein Heuwehreinsatz ist notwendig.

10. Juli – Teilnahme einer Gruppe am Bezirksfeuerwehrbewerb in Ried

04. September – Teilnahme einer Gruppe am Nass-Leistungsbewerb in Alpbach

13. November – Abschnittsübung am Kupfnerberg

Der Ankauf eines Tanklöschfahrzeuges wird vom Gemeinderat beschlossen.

Die Entscheidung fällt für ein TLF 2000 auf einem Steyr LKW mit Allradantrieb. Das Fahrzeug wird bei der Firma Empl in Kaltenbach bestellt.

Die Florian — Funkstation wird im Feuerwehrhaus eingerichtet. Eine Tauchpumpe wird angeschafft.

Für Einsätze am Ziller werden zehn Schwimmwesten gekauft.

Die Feuerwehr organisiert die sportlichen Bewerbe zur Erlangung des Österreichischen Sport und Turnabzeichens.

1994

11. März – Brand beim „Kröllerbauer“ am Fügenberg. Eine Gruppe ist mit Rüstfahrzeug und Anhänger im Einsatz.

16. 18. u. 21. Mai – In Hart findet eine große Suchaktion nach dem vermißten Ägidius Prosser statt.

06. Juli – Einsatz bei Überschwemmung in Kaltenbach

28. Juli – Überschwemmung bei „Neuhäusl“ in Hart, Einsatz einer Gruppe mit Rüstfahrzeug und Anhänger.

30. Juli – Fehlalarm durch Stromausfall

31. Juli – Personensuche in Uderns

10. September – Entfernung eines Hornissennestes beim Seehüter am Kupfnerberg

23. September – Heizraumbrand beim Kaufhaus Hell in Uderns

Am 17. Juni nimmt nach 23 Jahren wieder eine Gruppe aus Uderns am Landesfeuer­wehrbewerb teil und kann das Leistungsabzeichen in Bronze erwerben.

Ein Großteil der benötigten Ausrüstung für das in Bau befindliche Tanklöschfahr­zeug kann angeschafft werden.

1995

20.   Februar – Kellerbrand beim Versicherungsbüro Schultz in Kapfing

21. Mai – Einweihung des neuen Tanklöschfahrzeuges. Ehrung von Mitgliedern fiir langjährige Mitgliedschaft. Ernst Raffeiner wird für seine Jugendarbeit das Verdienstkreuz des Bundesfeuerwehrverbandes verliehen.

16. August – Brand der Sandstrahlanlage bei der Firma Empl in Kaltenbach – erster Einsatz mit dem neuen TLF

25. August – Brand in der Zimmerei Wetscher in Kapfing — Einsatz mit TLF

29. August – Brand beim „Wasserer“ in Stumm — Einsatz mit TLF

05. September -Brand bei „Unterpöllstein“ in Kaltenbach

11. November – Einsatz mit TLF Einsatz mit TLF und Atemschutz – Heizraum bei Alois Lamprecht verraucht

16. Oktober – Sirenenalarm in Uderns wegen Müllverbrennung

Für die Versorgung des TLF mit Druckluft wird ein Kompressor angeschafft. Teilnahme mit einem Wagen an den Faschingsumzügen in Uderns und Fügen. Der Erlös in der Höhe von öS 10.000,- der mit diesem Wagen erzielt werden kann, wird an Pfarrer Erwin Gerst für das Behindertenprojekt der Caritas in Uderns übergeben.

1996

15. März – Fehlalarm in Uderns wegen Böschungsbrand in Gagering

07. April – Ostersonntag; an diesem Tag müssen mit dem TLF dreimal Böschungsbrände entlang des Bahndammes gelöscht werden.

26. Mai – Unfall mit PKW bei der Unterführung zum Sportplatz, errichten
einer Ölsperre im Gießen, Einsatz mit TLF

10. Juni – Am Kupfnerberg unterspülte Straße absichern und räumen, Ein­satz mit Rüstfahrzeug und TLF

12. Juni – Einsatz am Kupfnerberg wegen starker Regenfälle, mit KLF

02. August – Stadelbrand am Bruckerberg, Einsatz mit TLF

08. Dezember – Wohnungsbrand im St. Anna Park in Uderns, Einsatz mit TLF und KLF

Eine Bewerbsgruppe nimmt beim Landesfeuerwehrbewerb in Stumm teil und erringt erstmals seit 1970 die Leistungsabzeichen in Bronze und Silber.

Teilnahme am Bezirksfeuerwehrbewerb in Achenkirch.

Peter Raffeiner wird Feuerwehrstaatsmeister im Rad-Einzelzeitfahren.

1997

07. März – Bei der Vollversammlung legen Kommandant Josef Zisterer und Stellvertreter Ernst Raffeiner ihre Funktionen aus privaten Grün­den zurück weshalb eine vorgezogene Neuwahl notwendig ist. Zum neuen Kommandanten wird Fritz Eibl und zu seinem Stell­vertreter Peter Raffeiner gewählt. Josef Zisterer und Ernst Raffeiner werden vom neuen Komman­danten im Namen des Ausschusses als Anerkennung für die gelei­stete Arbeit geschnitzte Reliefs mit dem Motiv des heiligen Flori­an überreicht.

07. Mai – Brandeinsatz mit TLF in Haselbach, Kinder haben im Wald einen Wurzelstock angezündet.

10. Mai – Brand am Müllplatz in Uderns

29. Mai – Böschungsbrand in Uderns

11. Juni – Böschungsbrand in Uderns

29. Juli – Suchaktion nach vermißtem Kind am Ziller

28. August – Bereitschaft nach Warnung der Landeswarnzentrale wegen möglicher schwerer Unwetter

31. August – Böschungsbrand in Uderns. Täuschungsalarm wegen angeblichem Brand am „Mandlerho? am Fügenberg — Ausfahrt mit TLF und LF

01. September – Öleinsatz am Fügenberg mit TLF

03. September – Misthaufenbrand bei Schönherr

15. September – Böschungsbrand in Uderns

20. September – Fehlalarm

29. September – Böschungsbrand in Uderns

28. November – 100. ordentliche Vollversammlung mit Neuwahl. Die amtierenden Funktionäre Fritz Eibl, Peter Raffeiner, Alois Haun und Franz Hanser werden wiedergewählt.

Anschaffung von 3 UKW Handfunkgeräten und von 4 Atemschutzfunkgeräten mit 2 Helmsprechgarnituren. Zur Unterbringung von selten benutzten Gegenständen wird ein Lagercontainer angekauft und hinter dem Feuerwehrhaus aufgestellt.

1998

09. Februar – Saunabrand im Gasthof Standihof

24. Februar – Böschungsbrand im Bereich Spar Markt

06, März – Bahndammbrand beim Sportplatz in Uderns

10. März – Beerdigung unseres Ehrenmitgliedes Frau Maria Orgler in Vomp

04. April – Beseitigung einer Ölspur auf der Dorfstraße von der Finsing­brücke bis zum Rohregger

06. April – Kaminbrand beim Cafe Steiner

08. April – Brand einer Holzhütte bei Franz Pungg — altes Sägewerk

05. Mai – Beseitigung einer Ölspur beim Kreisverkehr in Uderns

06. Juni – Suchaktion – eine Person ist in den Finsingbach gesprungen

Arn 9. Mai nehmen erstmals 2 Mitglieder der Feuerwehr Uderns am Landesbewerb um das Feuervvehrleistungsabzeichen in Gold in Innsbruck teil. Punktegleich (166 Punkte) mit dem Landessieger erreichen Franz Hanser den zweiten und Herbert Eibl den vierten Rang, die Plazierungen ergeben sich nur aus der Zeitdifferenz.

Der Ausschuß beschließt mit Mitteln aus der Kameradschaftkasse anläßlich der 100 Jahr Feier eine neue Tragkraftspritze anzukaufen. Ein Überdruckbelüftungsgerät wir angeschafft und ebenfalls aus der Kameradschaftskasse finanziert.

Verfasser dieser Chronik

von 1897 bis 1978: Schriftführer Anton Häusler
von 1978 bis 1998: Schriftführer Franz Hanser

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Wenn das Gerätehaus besetzt ist

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