5. September 2015 Jakob Gruber

Übungsnachmittag 2015

Am Nachmittag des Samstags, den 05.09.2015 fand der diesjährige Übungsnachmittag/Herbstübung der FF Uderns statt. 

Über den gesamten Nachmittag und darüber hinaus werden die Mannen der Freiwilligen Feuerwehr Uderns bei diversen Szenarien auf die Probe gestellt. Insgesamt wurden 6 Übungen vorbereitet, mit denen um 13:00 gestartet wurde.

Als erste Meldung ging der Absturz eines militärischen Hubschraubers auf dem Gelände der EMPL Technologieschmiede ein. Der Hubschrauber war vom Lawinensprengen in den Zillertaler Bergen zurückgekommen und führte Sprengstoffverpackungen mit sich. Nachdem der Sprengmeister und der Pilot mittels Crashbergung aus der Gefahrenzone befreit wurden, gab es die Meldung, dass sich in den Kartons kein Sprengstoff mehr befindet. Deswegen konnte mit einem Löschangriff begonnen werden. Dieser wurde mit Schaum ausgeführt, da sich das Kerosin des Hubschraubers entzündet hatte.

Nach einer kurzen Pause ging es zu einem Arbeitsunfall am Gelände der Firma Hollaus und einem Aufzugstopp/Person in Notlage am Bahnhof Uderns, wobei TLF und LFB diese Einsätze getrennt bewältigen mussten. Beim Arebitsunfall war ein Kranfahrer in eine Mittelspannungsleitung geraten. Als die Leitung durch den Stromnetzbetreiber spannungsfrei geschalten wurde, wurden die brennenden Reifen gelöscht und der Fahrer geborgen.

Anschließend ging es für die Mannschaften des Tankfahrzeugs und des Löschfahrzeuges wieder zu gesonderten Einsätzen. Die Mannschaft des TLF wurde zu einem Chlorgasaustritt beim Hotel Wöscherhof alarmiert und die Männer des LFB rückten zu einer Schachtbergung auf dem Areal des Golfplatzes aus.

Die Schlussübung fand schleißlich bei der Firma Auto Leitner am Sportplatzweg statt. Der Gebäudebrand mit 4 vermissten Personen dehnte sich über die Werkstatt der Firma und in das darüber liegende Geschoss aus. Anfänglich gingen die beiden ATS-Trupps  jeweils zu Menschenrettung und Brandbekämpfung vor. Parallel dazu wurde von der Mannschaft ein Löschangriff von außen aufgebaut. Auch die Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Fügen nahm an der Übung teil und barg die Personen aus dem 1. Obergeschoss. Alle Vermissten wurden schnellstmöglich geborgen und kurz darauf wurde „Brand aus“ gegeben.

Eine wahrlich gelungene Übung, die vor allem perfekt vorbereitet wurde! Zahlreiche Erkenntnisse konnten gesammelt werden und vieles verinnerlicht werden.

Als Abschluss ging es traditionell ins Feuerwehrhaus zum Spanferkelessen. Dort erstattete uns unser Bezirksfeuerwehrkommandant Hansi Steinberger noch einen Besuch, um die Beförderung unseres Zugskommandanten Höllwarth Oliver vorzunehmen. Dazu gratulieren wir ihm herzlich!

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